Dienstag, 07.06.2005
Ist die private Krankenversicherung wirklich günstiger ?
Nein ! Sie ist es nicht.
Die privaten Krankenversicherung ist für jüngere Personen tatsächlich günstiger (20- bis 30-jährige), daher "locken" die Gesellschaften mit den besseren Prämien.
Mit zunehmenden Alter sind die Beiträge in der PKV dann schon im Durchschnitt höher als die in der GKV.
Die Vorteile für die PKV liegen eher in den Leistungen und dem Service, allerdings müssen die Kunden sich selbst um alles kümmern, Abrechnungen weiterreichen, Verhandlungen mit Ärzten führen, was nun erstattet wird and so on. Des Weiteren muss der Privatpatient zunächst mal in Vorleistung treten. Die Abrechnungen werden erst nach erfolgter Prüfung von der Krankenversicherung erstattet. Das kann schon mal 2-4 Wochen in Anspruch nehmen.
Es ist doch eher alles ein Geschmacksfrage und erfordert eine gute Voraussicht oder Planung, ob man nun einen Wechsel vornehmen sollte. Schliesslich spielt für die Beitragsberechnung auch eine Rolle, ob man sich nur selber oder auch eine Familie mitzuversichern hat.
Die Gesetzliche bietet hier die kostenfreie Familienversicherung an, während man in der PKV für jede Person einen einzelnen Beitrag zu entrichten hat.
Schlussendlich gibt es wohl nicht DEN Tipp, welche Entscheidung die richtige ist oder sein wird (das wird sich erst im Alter herausstellen...), allerdings steht eines fest:
Eine Bürgerversicherung ist nicht die Lösung :-)
Nachfolgend einige Links, die sich mit dem Thema GKV-PKV beschäftigen:
Wikipedia
Gesundheitsreform
Private Krankenversicherung Vergleich
Krankenkassen GKV Rechner
von Luxor um # 16:53 in | | TrackBack (0) | versenden
